
Das netCCM Infrastructure Runtime Environment (IRE) ist eine Laufzeitumgebung, die auf einem oder mehreren Servern installiert wird. Mit der zum netCCM IRE gehörenden Management Console kann dann ein mit netCCM Studio erstelltes Assembly auf diese Laufzeitumgebung installiert werden. Während der Installation werden die Komponenten, die entsprechend dem Anwendungsmodell des Assemblys nicht zu einem Client gehören, einem der Server zugeordnet und über das Netzwerk zu diesem übertragen. Dabei generiert die dort installierte Laufzeitumgebung Infrastrukturcode, der diese Komponente im Netzwerk nutzbar macht.
Für einen in dem Assembly definierten Client erzeugt die IRE-Laufzeitumgebung ein ausführbares Programm, dessen Verhalten durch die zu ihm gehörenden Komponenten bestimmt wird. Dieses Programm umfasst für jede enthaltene Komponente ebenfalls Infrastrukturcode, der nach dem Start des Client-Programms die Komponenten im Netzwerk erreichbar macht. Darüber hinaus sorgt der außerdem generierte Initialisierungscode dafür, dass der Client ohne weitere Konfiguration auf einem beliebigen Rechner gestartet werden kann und alle anderen zu dem Assembly gehörenden Komponenten nutzen kann.
Das Infrastructure Runtime Environment erstellt damit automatisch ein flexibles, verteiltes Softwaresystem aus einer mit Hilfe von netCCM Studio entwickelten Einzelplatzanwendung.
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